In unserem letzten Beitrag 3/7 vorliegender Blogserie haben wir vor allem über Vorteile gesprochen, die aus Erfahrung des Entwicklers des Modularen Franchise-Handbuches (MFH), Hans Vogel, für den Kundennutzen hauptverantwortlich sind. Allen voran können im Vergleich zur ‚konventionellen‘ Erstellung von Franchise-Handbüchern einem Franchise-Geber viel Zeit und auch Kosten erspart werden, wie in vielen Kundenprojekten von Herrn Vogel bereits bewiesen wurde.

Aus welchen Teilen setzt sich nun aber das MFH zusammen?

Hans Vogel: ‚Das MFH hat eine vierteilige, prozess-orientierte Struktur.  Gemeinsam mit dem Franchise-Geber wird das system-spezifische Know-how eingearbeitet, das der Franchise-Geber seinen Franchise-Nehmern zur Nutzung während der Franchise-Vertragsdauer überlässt.

  1. Der Erfolgs-Navigator: Er weist auf das Tagesgeschäft im Franchise-Betrieb hin. Er visualisiert und verankert das wichtigste Ziel des Franchise-Systems: Die Kunden begeistern! Dies soll durch die konsequente Anwendung von acht Erfolgs-Prozessen erreicht werden, die wiederum die Hauptaufgaben jedes Franchise-Nehmers darstellen.
  2. Die Erfolgs-Prozesse: diese setzen sich aus klar definierten Teilaufgaben, den Management-bzw. Unterstützungs-Modulen, zusammen. Damit weiß jeder Franchise-Nehmer, was wie zu tun ist und wie seine Tätigkeit zum Gesamterfolg seines Franchise-Betriebes beiträgt.
  3. Die Management-Module: sie beschreiben die auszuführenden Tätigkeiten im Detail.
    In den Unterstützungs-Modulen, die eine Sonderform der Management-Module darstellen, wird die Zusammenarbeit zwischen Franchise-Geber und Franchise-Nehmern beschrieben.
  4. Die Arbeits-Dokumente: diese enthalten wichtige Details zu den auszuführenden Aufgaben. Neben Leitfäden, Checklisten, Formularen werden auch weitere (teils schon vorhandene) Dokumente in das MFH integriert und werden so zum Bestandteil der Know-how-Dokumentation des Franchise-Gebers‘.

Worauf ist bei der Entwicklung und Erstellung des Franchise-Handbuches nach der MFH-Methode besonders Bedacht zu nehmen?

Hans Vogel: ‚Der Franchise-Geber muss über einen geeigneten Webserver verfügen. Sollte das (noch) nicht der Fall sein, kann das MFH auch in der Cloud installiert werden.

Alle Arbeits-Dokumente, also Checklisten, Formulare etc., die bereits bisher im Pilot-Betrieb bzw. in den Franchise-Betrieben verwendet werden, sind bereitzustellen. Die Verwendung dieser Arbeits-Dokumente im Tagesgeschäft der Franchise-Betriebe wird dann in den einzelnen Management-Modulen ausführlich beschrieben. Das Ziel ist es, dass alle Arbeits-Dokumente, die im jeweiligen Franchise-System in Verwendung sind, auch ausführlich beschrieben bzw. erklärt werden. Diese Vorgehensweise lukriert  wiederum  den Nutzen, dass der Ablauf (auch Workflow genannt) in einem Management-Modul nur noch sehr selten geändert werden muss. Ein neues bzw. ein geändertes Arbeits-Dokument wird einfach hochgeladen und schon steht es den Franchise-Nehmern zur Verfügung.

Das MFH enthält bereits eine große Anzahl von Management- und Unterstützungs-Modulen. Diese Module können schnell und leicht an die Prozesse in den jeweiligen Franchise-Systemen angepasst werden. Ausgehend davon kann der Aufwand für die Entwicklung und Erstellung eines prozess-orientierten Franchise-Handbuches nach der MFH-Methode stark reduziert werden‘.

Wie stellt sich der Beratungsablauf für die Entwicklung und Erstellung eines MFH in Österreich dar?

Der Beratungsablauf startet nach einem Erstgespräch üblicherweise mit einem Webinar mit Hans Vogel sowie einem optionalen Workshop, an dem sowohl Hans Vogel, als auch im Fall österreichischer Franchise-Geber Erika Bernardi-Glatz mitwirken. Im Workshop werden die nächsten Schritte aufbereitet, so diese nicht ohnehin bereits in früheren Beratungs-Teilprojekten mit dem (neuen) Franchise-Geber erarbeitet wurden.

Abhängig vom jeweiligen Projekt wird der Ablauf an die konkreten Kundenanforderungen angepasst.

Bitte richten Sie etwaige Anfragen in Österreich an office@dbg.at, Franchise-Beratung Dr. Erika Bernardi-Glatz, in Deutschland direkt an Dipl.-Wirt.Ing. (FH) Hans Vogel strategie & management.

Unsere nächsten drei Blogbeiträge dieser Serie beinhalten jeweils einen Erfahrungsbericht von Franchise-Gebern, die bereits Ihre Handbücher nach der MFH-Methode entwickelt haben.