Mit unserem neuen Franchise-Beratungs-Kooperationsprojekt in Österreich zur Entwicklung des prozess-orientierten Franchise-Handbuches nach der MFH-Methode wollen wir u.a. dazu beitragen, dass die System-Entwicklungskosten junger österreichischer Franchise-Systeme, insbesondere jene der Franchise-Handbuch-Entwicklung, reduziert werden können.

Die Entwicklung und Erstellung des Franchise-Handbuches nach der MFH-Methode berücksichtigt zwei Anforderungen: Digitalisierung und Prozess-Orientierung!

Was zeichnet die MFH-Methode der Franchise-Handbuch-Entwicklung aus, wie von Hans Vogel seit vielen Jahren bereits mit Franchise-Gebern in Deutschland umgesetzt?

Hans Vogel: ‚Modulare Franchise-Handbücher (MFH) schaffen die Voraussetzung dafür, dass Franchise-Nehmer das Geschäft auch schnell und fundiert beherrschen. Sie zeigen Franchise-Nehmern ausgehend von der strukturell im Vordergrund stehenden Kundenorientierung auf, wie der Kaufwunsch beim Kunden geweckt und auf diese Weise ein Nachfrage-Sog erzeugt werden kann. Mit den vom Franchise-Geber dokumentierten Strukturen wird einem „Management by Chaos“ vorgebeugt. Abgesehen davon werden MFH den rechtlichen Anforderungen gerecht, indem der Forderung einer Identifizierung von geheimen und wesentlichen Know-how des Franchise-Gebers nachgekommen wird‘.

Worin liegt Ihrer Meinung nach der Hauptnutzen des von Ihnen entwickelten MFH?

Hans Vogel: ‚Der Hauptnutzen liegt meiner Erfahrung nach insbesondere in fünf Kundenvorteilen:

  • Allen voran können im Vergleich zur ‚konventionellen‘ Erstellung von Franchise-Handbüchern einem Franchise-Geber viel Zeit und auch Kosten erspart werden, wie in vielen Kundenprojekten bereits bewiesen wurde.
  • Ein MFH ist zudem verkaufsstark, da es Franchise-Nehmer eines Systems bei ihrer wichtigsten Aufgabe – dem Verkaufen – umfassend unterstützt.
  • MFH sind wie der Name schon sagt modular aufgebaut, damit kann der Franchise-Geber auch im Zuge seiner Handbuch-Weiterentwicklung auf Markt-Änderungen schnell und sehr flexibel reagieren.
  • Das System-Know-how für Franchise-Nehmer wird mit dem MFH in webbasierter Form papierlos und stets einsehbar zur Verfügung gestellt, ist flexibel aufgebaut und Know-how-Änderungen können auch rasch weitergegeben werden.
  • Dafür wurden praxiserprobte Software-Lösungen gewählt, die vom IT-Verantwortlichen oder vom externen IT-Dienstleister des (zukünftigen) Franchise-Gebers auch problemlos selbst implementiert werden können. Damit kann in weiterer Folge die Online-Bearbeitung des MFH vor Ort beim Kunden, mit (teilweiser) Unterstützung durch uns Berater, erfolgen. Das systemeigene Intra- oder Extranet ist aus heutiger Sicht schließlich der ideale Ort, an dem das Handbuch in virtueller Form zur Verfügung gestellt wird‘.

Warum wird das MFH auch als ein Steuerungsinstrument für den Franchise-Systemerfolg bezeichnet?

Hans Vogel: ‚Der Erfolg jedes Unternehmens, vor allem aber auch eines Franchise-Systems, basiert auf dem effektiven Managen von immer wiederkehrenden Geschäfts-Prozessen. Auch das MFH basiert auf diesem Erfolgsprinzip und wird damit zum Instrument für Planung, Strukturierung und Steuerung aller Geschäfts-Prozesse, bis hin zur Einführung eines zertifizierten Qualitätsmanagement-Systems. Wir befinden uns inmitten einer Digitalisierungs-‚Welle‘ – und Prozessorientierung ist meines Erachtens nach für eine effektive Digitalisierung vorausgesetzt‘.

Den oft ausgesprochenen Forderungen nach ‚Franchising als Partnerschaft auf selber Augenhöhe‘, nach einer ‚fairen Zusammenarbeit‘, nach ,Transparenz‘, usw. kann ja gerade durch effektives Managen nachgekommen werden. Auch der Wertewandel in unserer Gesellschaft wird die Anforderungen, die künftige Franchise-Nehmer an Franchise-Systeme stellen, verändern – so dies nicht ohnehin bereits jetzt der Fall ist. Unsere nächsten Blogbeiträge dieser Serie beinhalten weitere Informationen zur MFH-Methode sowie Stellungnahmen von Franchise-Gebern, die Ihre Handbücher bereits nach dieser Methode entwickelt haben.